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IBG       
Wolfenbuettel       
Waldemar Bonsel

Die Internationale Buchwissenschaftliche Gesellschaft (IBG) fördert die Forschung und Lehre der Buchwissenschaft auf den Gebieten des Buchwesens vom 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Aufgabenschwerpunkte sind Förderung des Informationsaustausch von Buchwissenschaftlern, Positionierung des Buchs im Mediensystem, Verbreitung der Forschung und Lehre zum Buch, Förderung des Stellenwerts und der Funktion des Mediums Buch, Verstärkung internationaler buchwissenschaftlicher Kontakte. Im Wiesbadener Wissenschaftsverlag Harrassowitz erscheint seit 2000 die Reihe Buchwissenschaftliche Forschungen (BWF), herausgegeben im Auftrag der IBG durch ihren Vorsitzenden, Prof. Dr. Wolfgang Schmitz, Leitender Bibliotheksdirekter der Universitäts- und Stadtbibliothek zu Köln. 

  • Waldemar-Bonsels-Stiftung

    Am 31. Juli 1977, dem 25. Todestag des Schriftstellers Waldemar Bonsels, hat seine Witwe, Frau Rosemarie Bonsels, die WALDEMAR-BONSELS-STIFTUNG errichtet.

    Die Stiftung hat sich folgende Themenschwerpunkte gesetzt:

    • Wissenschaftliche Forschung zum Leben und Werk Waldemar Bonsels'
    • Verbreitung, Pflege und Weiterentwicklung des Stoffes der Biene Maja
    • Unterstützung von Projekten aus dem Bereich Kinder- und Jugendliteratur, z.B. Leseförderung
    • Förderung der buchwissenschaftlichen Forschung

Die Stiftsbibliothek St.Gallen unter Leitung von Prof. Dr. Ernst Tremp ist die Bibliothek der ehemaligen benediktinischen Fürstabtei St.Gallen. Diese ging hervor aus der Zelle, die der irische Mönch Gallus um 612 im Hochtal der Steinach gründete. Die älteste Bibliothek der Schweiz ist auch eine der grössten und ältesten Klosterbibliotheken der Welt. Das erste eigentliche Bibliotheksgebäude wurde 1551 unter Abt Diethelm Blarer erbaut. Der heutige Bibliotheksraum entstand 1758/59 in der unter den Äbten Cölestin II. Gugger von Staudach und Beda Angehrn zwischen 1758 und 1767 erbauten Anlage. Er gilt als einer der schönsten Barockräume der Schweiz. Über dem mit Säulen flankierten Portal enthält eine Kartusche die griechische Inschrift ΨYXHΣ IATPEION, was frei übersetzt „Heilstätte der Seele“ oder „Seelen-Apotheke“ heisst.

Trotz der Aufhebung des Klosters St.Gallen im Jahre 1805 blieb nicht nur der Raum erhalten, sondern auch der in sich geschlossene und seit Einrichtung der Bibliothek vermutlich schon im 8. Jahrhundert weitgehend erhaltene Bücherbestand. Das macht die weltweite Bedeutung und den unermesslichen Wert der Bibliothek aus. Sie besitzt 2'100 Handschriften, 1'650 Inkunabeln (Druckwerke bis 1500) und Frühdrucke (gedruckt zwischen 1501 und 1520) sowie etwa 160'000 Bücher. 1983 wurde die Bibliothek zusammen mit dem Stiftsbezirk St.Gallen ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Heute ist die Stiftsbibliothek eine weltweit renommierte mediävistische Forschungsbibliothek.

Diese wissenschaftliche Vereinigung ist inhaltlich gleichsam das historische Pendant zur IBG; denn sie hat ihren Schwerpunkt in der internationalen und interdisziplinären Erforschung von Fragen der Bibliotheksentwicklung sowie der Buch- und Mediengeschichte im Zusammenhang mit der Wissens- und Wissenschaftsgeschichte. Der Arbeitskreis führt Jahrestagungen durch. Im Rahmen des Forschungsprogramms der Wolfenbütteler Herzog August Bibliothek (HAB) findet jährlich im Wechsel mit den Jahrestagungen eine weitere Veranstaltung statt. In Zusammenarbeit mit der HAB werden die Wolfenbütteler Notizen zur Buchgeschichte (jährlich zwei Hefte) sowie die Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens (beide bei Harrassowitz) herausgegeben.